Softwareentwicklung für Großverbraucher & Gastronomie

Software für Großküchen
muss im Stress standhalten.
Gemeinschaftsverpflegung
braucht ein Regelwerk.
Lebensmittel verlangen
lückenlose Nachweise.
Einkauf für Großverbraucher
kennt keine Listenpreise.
Was Gastronomie kostet,
steht in der Rezeptur.

Eine kurze Einweisung muss genügen, denn Küchen wechseln ihr Personal häufig. Die Erfassung muss weiterlaufen, wenn das WLAN ausfällt, und beim späteren Abgleich jeden Konflikt melden. Produktions- und Bandlisten gehören vorab druckbar. Kostform, Konsistenzstufe und Unverträglichkeit entscheiden, was überhaupt bestellbar ist. Was dazu nicht passt, darf am Bett gar nicht erst zur Auswahl erscheinen. Solche Regeln gehören ins Datenmodell und müssen für Station, Bett und Tisch gleichermaßen gelten. Chargen, Mindesthaltbarkeit und Temperaturen entlang der gesamten Kühlkette. Richtig aufgebaut, entsteht der Nachweis im laufenden Betrieb. Im Rückruffall müssen betroffene Chargen, Produktionstag und belieferte Ausgabestellen in Minuten feststehen. Kundenindividuelle Preise, Staffeln, Aktionen, Verpackungseinheiten und Gewichtsartikel mit Nachberechnung nach tatsächlichem Wiegegewicht. Genau an dieser Stelle geben Standard-Shopsysteme auf. Wareneinsatz je Gericht inklusive Ausbeute und Schwund, Deckungsbeitrag je Menülinie, digitale Rechnungsprüfung gegen Bestellung und Lieferschein. Erst daraus entsteht eine Kalkulation, die auch nach dem Monatsabschluss noch stimmt.

Individualsoftware

Standardsoftware scheitert selten an der Technik

Sie scheitert an den Details des Fachbereichs: kundenindividuelle Konditionen, Gebindestaffeln, Gewichtsartikel mit Nachberechnung, Temperaturzonen, Allergene nach LMIV, Chargenrückverfolgung.

Eine einzige Zeile in einer Bestellmaske kann all diese Regeln gleichzeitig betreffen. In diesem Umfeld arbeiten wir seit über 25 Jahren.

Sie beschreiben Ihren Prozess – wir sagen Ihnen ehrlich, ob eine Individuallösung der richtige Weg ist oder ob ein Standardprodukt Sie schneller ans Ziel bringt.

Schematische Darstellung eines möglichen Bestellportals – keine Produktoberfläche. Alle Artikel, Preise und Namen sind frei erfunden.

25+ Jahre
Projekterfahrung im Umfeld Lebensmittel­großverbraucher und Gastronomie
Direktkontakt
Sie sprechen mit den Entwicklern – ohne Account-Management dazwischen
API first
Anbindung von Drittsystemen von Anfang an mitgedacht
KI-gestützt
Kostensensible Entwicklung durch kurze Wege und konsequenten KI-Einsatz. Unsere Entwickler behalten die Kontrolle.

Zusammenarbeit

Warum Betriebe mit uns arbeiten

Wir sind bewusst klein geblieben. Der Vorteil für Sie ist der kurze Weg zwischen Ihrer Anforderung und ihrer Umsetzung.

Auch neben Ihrem eigenen Entwicklerteam

Nicht jedes Vorhaben beginnt bei null. Wir arbeiten mit vorhandenen Entwicklerteams zusammen, helfen beim Aufbau eines eigenen Teams und stellen bei Engpässen Kapazität bereit – als Fachkopf im Projekt, als zusätzliche Entwicklungsleistung oder als Zweitmeinung zu einer Architekturentscheidung. Dass wir das Fachgebiet kennen, spart dabei die Einarbeitung, die externe Unterstützung sonst teuer macht.

Direkte Kommunikation mit den Entwicklern

Zwischen Ihnen und der Entwicklung liegt keine Zwischenebene. Sie erklären Ihren Prozess der Person, die ihn anschließend baut. Das erspart die Übersetzungsschleife zwischen Küche, Einkauf und IT, in der die meisten Anforderungen ihre Genauigkeit verlieren.

Kostensensible Entwicklung durch schlanke Strukturen

Geringer Overhead, klare Verantwortlichkeiten und konsequenter Einsatz von KI-gestützter Entwicklung. Das senkt den Aufwand für Routinearbeit spürbar – und schafft Budget für das, was in Ihrem Betrieb wirklich individuell ist.

Über 25 Jahre Erfahrung in genau diesem Umfeld

Wir müssen uns nicht erklären lassen, was ein Kolli ist, warum ein Liefertag­kalender keine Nebensache ist und weshalb eine Kalkulation ohne Ausbeute und Schwund wertlos bleibt. Diese Erfahrung ist der eigentliche Wert – nicht die Technologie.

Erreichbar, wenn es im Betrieb eng wird

Kritisch ist nicht die Mittagszeit – da ist das Essen gekocht. Kritisch ist der frühe Morgen, wenn die Produktionslisten gebraucht werden, und der Moment, in dem die Tablettierung anläuft. Reaktionszeiten vereinbaren wir mit Uhrzeit im Vertrag, nicht als Absichtserklärung. Und für jeden Fall gilt: Listen lassen sich am Vorabend drucken – fällt die Technik aus, wird nach Papier weitergearbeitet.

Kein Klumpenrisiko, auch bei einem kleinen Anbieter

Die Frage, die man einem Haus unserer Größe zu Recht stellt, lautet: Was ist, wenn Sie ausfallen? Antwort: Mindestens zwei Personen kennen Ihr System, Dokumentation und Betriebshandbuch gehören zur Lieferung, und auf Wunsch hinterlegen wir den Quellcode bei einem Treuhänder. Sie sollen von unserer Erreichbarkeit profitieren, nicht von uns abhängen.

Web-basiert, App-fähig, API-first

Was wir bauen, läuft im Browser, ohne Installation. Wo mobile Abläufe gefragt sind – Inventur, Wareneingang, Temperaturkontrolle, Außendienst – kommt eine Smartphone-App dazu. Beides greift auf dieselbe offene Schnittstelle zu, an die sich auch Ihre bestehenden Systeme anbinden lassen.

Schwerpunkte

Drei Themen, die uns am häufigsten beschäftigen

Aus 25 Jahren Projektarbeit haben sich Bereiche herausgebildet, in denen wir mehr mitbringen als solides Handwerk.

Speisenbestellung

Großküchen-Bestellung, Bedside-Erfassung am Bett und Tischbestellung im Gastbetrieb – drei völlig verschiedene Situationen, aber dasselbe Speisenangebot, dasselbe Kostformregelwerk und dieselbe Kennzeichnungspflicht. Deshalb gehören sie in ein System.

Thema ansehen

Systeme verbinden – als Clearingstelle

KIS und Speisenmanager, Speisenbestellung und Kasse, ERP und Bestellportal: Wir konzipieren und bauen die Stelle dazwischen. Sie nimmt Daten per API von Drittsystemen entgegen, prüft und übersetzt sie und bereitet sie für die angeschlossenen Systeme auf.

Clearing-Prinzip

Kennzeichnung und Nachweispflichten

Allergene nach LMIV, Zusatzstoffe nach ZZulV, Endpreise nach PAngV, Bio-Auslobung nach Bio-AHVV, HACCP, Rückverfolgbarkeit, GoBD. Diese Anforderungen betreffen das Datenmodell – nachträglich lassen sie sich kaum anbauen.

Rechtlicher Rahmen

Einsatzbereiche

Vom Zustellgroßhandel bis zur Stationsküche

Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich – ein Frischdienst denkt in Touren und Cut-off-Zeiten, eine Klinikküche in Kostformen, Essenszahlen und Bandzeiten, ein Caterer in Veranstaltungen und Kalkulationen. Wir arbeiten sowohl für die liefernde als auch für die verarbeitende Seite.

  • Lebensmittel- und Zustellgroßhandel – Sortimentssteuerung, Kundenkonditionen, Tourenlogik, EDI
  • Gastronomie und Hotellerie – Einkauf, Wareneinsatz, Inventur, F&B-Kalkulation
  • Kliniken und Pflegeeinrichtungen – Kostformen, Menüerfassung, Diätmanagement, Dokumentation
  • Betriebsgastronomie und Kantinen – Vorbestellung, bargeldlose Ausgabe, Subventionsmodelle
  • Kita, Schule und Bildungsträger – Abo- und Tagesessen, Elternportal, Abrechnung
  • Catering und Eventgastronomie – Veranstaltungskalkulation, Packlisten, Rückläufer
  • Verbund- und Einkaufsgruppen – mandantenfähige Plattformen mit strikter Datentrennung

Schematische Darstellung mit frei erfundenen Musterdaten.

Controlling

Zahlen, aus denen eine Entscheidung folgt

Ein Monatsbericht, den niemand liest, kostet nur Zeit. Nützlich wird eine Auswertung erst, wenn sie die Frage beantwortet, die als Nächstes ansteht.

  • Wareneinsatzquote je Betriebsstätte, Menülinie und Zeitraum
  • Kosten je Verpflegungstag und je Portion, gegen Budget gestellt
  • Abweichungen mit Ursache: Preissprung, Mengenänderung, Sortimentswechsel
  • Lebensmittelabfall als Kennzahl, nicht als Schätzung
  • Rollen- und Sichtrechte: Küche, Einkauf, Verwaltung sehen Verschiedenes

Vorgehen

Wie ein Projekt bei uns abläuft

Keine monatelange Konzeptphase, an deren Ende niemand mehr weiß, was gemeint war. Wir liefern früh Sichtbares und korrigieren gemeinsam.

Verstehen

Wir sehen uns Ihre Abläufe an – im Betrieb, nicht im Konferenzraum. Ergebnis ist eine ehrliche Einschätzung zu Aufwand, Nutzen und Alternativen.

Konzipieren

Fachliches Grobkonzept, Datenmodell, Schnittstellenlandkarte. Sie wissen vor Entwicklungsbeginn, was entsteht.

Entwickeln

In kurzen Zyklen mit lauffähigen Zwischenständen. Sie prüfen an echten Daten, statt Screenshots zu bewerten.

Einführen

Datenübernahme, ein so kurz wie möglicher Parallelbetrieb, Schulung derer, die täglich damit arbeiten – auch des Spätdienstes. Umgestellt wird an einem Dienstag bei voller Besetzung, nicht am Wochenende und nicht zwischen den Jahren.

Weiterentwickeln

Software ist nie fertig. Wartung, Updates, neue Anforderungen – planbar und mit demselben Ansprechpartner.

Grundsätze

Worauf Sie sich verlassen können

Ihre Daten und Ihre Prozesse gehören Ihnen. Wer die Software wechselt, nimmt beides mit.

  • Klare Rechteverhältnisse. Wem Quellcode, Nutzungsrechte und Daten gehören, regeln wir vor Projektbeginn schriftlich und verständlich.
  • Offene Schnittstellen und Exporte. Jede Lösung, die wir bauen, gibt ihre Daten in gängigen Formaten wieder heraus.
  • Dokumentation als Teil der Leistung. Fachkonzept, technische Dokumentation und Betriebsanleitung gehören zum Lieferumfang.
  • Vertraulichkeit. Rezepturen, Konditionen, Kundenlisten und Kalkulationen sind Ihr Kapital. Sie verlassen unser Haus nicht – auch nicht als Referenz.
  • Ehrliche Einschätzung. Wenn ein Standardprodukt Ihr Problem besser löst, sagen wir Ihnen das. Ein schlecht begonnenes Projekt hilft niemandem.

Kurz gefragt

Häufige Fragen zu dieser Seite

Die kürzesten Antworten auf das, was am Anfang eines Gesprächs meistens gefragt wird.

Verkauft [e]GAST eine fertige Software?

Nein. Angeboten werden Konzeption, Beratung, Projektierung und die Begleitung von Softwareentwicklungsprojekten. Es gibt kein Produkt im Regal, keine Lizenzen und keine kaufbaren Module. Was in Ihrem Betrieb entsteht, wird gemeinsam konzipiert und anschließend entwickelt – oder es wird Ihnen empfohlen, ein vorhandenes Standardprodukt zu nutzen, wenn das der wirtschaftlichere Weg ist.

Für welche Betriebe arbeitet [e]GAST?

Für Gewerbetreibende, Einrichtungen und öffentliche Auftraggeber im Umfeld der Lebensmittelversorgung: Zustell- und Lebensmittelgroßhandel, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, Betriebsgastronomie und Kantinen, Kita-, Schul- und Bildungsverpflegung, Catering und Eventgastronomie, Hotellerie sowie Einkaufs- und Verbundgruppen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an gewerbliche Kunden, nicht an Verbraucher.

Was kostet ein Projekt?

Es gibt keine Preisliste, weil es kein Produkt gibt. Der Aufwand ergibt sich aus der Prozessaufnahme: Erst wenn klar ist, welche Abläufe abgebildet werden müssen und welche Systeme angebunden werden, lässt sich seriös rechnen. Das Erstgespräch von etwa dreißig Minuten ist kostenfrei und unverbindlich.

Arbeiten Sie auch mit unserer eigenen IT-Abteilung zusammen?

Ja. Wir treten nicht nur als Generalunternehmer auf, sondern arbeiten auch neben einem vorhandenen Entwicklerteam: als fachliche Instanz für ein Gebiet, das dort noch niemand im Detail kennt, als Kapazität für einen befristeten Engpass oder als Gegenüber für eine Architekturentscheidung. Wo ein Team erst aufgebaut werden soll, begleiten wir Rollenzuschnitt, Auswahl und die ersten Monate.

Wo finden Entwicklung und Betrieb statt?

In Deutschland. Es gibt keine Auslagerung an Subunternehmen im Ausland und kein verlängertes Werkbank-Modell. Gehostet wird in deutschen Rechenzentren; alternativ ist der Betrieb in Ihrer eigenen Infrastruktur möglich. Ihre Daten verlassen weder für die Entwicklung noch im laufenden Betrieb den europäischen Rechtsraum.

Wie schnell bekomme ich eine erste Einschätzung?

In der Regel innerhalb eines Werktages, und zwar von einer Person, die das Thema fachlich einschätzen kann. Danach folgt ein Erstgespräch von etwa dreißig Minuten – telefonisch oder per Videokonferenz, kostenfrei und unverbindlich.

Weitere Antworten – zu Kennzeichnung, Speisenbestellung, Schnittstellen und Projektfragen – stehen unter Häufige Fragen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Ablauf.

Ein Gespräch von dreißig Minuten reicht meist, um einzuschätzen, ob wir zueinander passen und wo der wirtschaftlich sinnvolle Weg liegt. Unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.

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